Ein Achterfest beim Achtersprint ums Wikinger Horn –

In jedem Siegerboot mindestens ein Wikinger!

Am Samstag, 27.8., stellten sich 14 Achtermannschaften mit fast 130 aktiven Ruderern auf der WM-Regatta-Strecke in Linz-Ottensheim zum zweiten Mal dem Kampf ums Wikinger Horn. Bei der vom Ruderverein Wiking Linz veranstalteten Sprintregatta wurde in einem spannend angelegten K.O.-System in 5 Klassen über eine Distanz von 300m der Gewinner des Wikinger Horns ermittelt.

 

Und viele, viele tolle Bilder…
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Tagesbestzeit und damit auch den Sieg in seiner Klasse erruderte der Juniorenachter des RV Wiking Linz (Anton Lehner, Peter Pfahnl, Philip Götzenberger, Xaver Haider, Konrad Hultsch, Konstantin Siegel, Florian Wendler, David Mittermayer, Steuermann Klaus Hofmayr). In einem spannenden Finallauf konnte sich die Mannschaft gegen den Achter des RV Ister Linz und des RC Wels durchsetzen.

Eine klare Sache war das Rennen um den Sieg in der Männerklasse für den Achter der Renngemeinschaft Wiking Linz/WSV Ottensheim/Ister Linz.  Das aus aktiven und ehemaligen Rennruderern gebildete Boot setzte sich klar gegen den Achter von Donau Linz durch. Im abschließend ausgetragenen Finale der Klassensieger konnten die international erfahrenen Ruderer dann auch den Wikinger  Juniorenachter und Tagesbestzeithalter ganz knapp in die Knie zwingen. Zur Tagesbestzeit reichte es allerdings nicht. Es war etwas Gegenwind aufgekommen, der die Zeiten etwas langsamer machte.

Drei Boote waren in der Frauen-Klasse am Start. Die Renngemeinschaft WSV Ottensheim/LIA Wien/RC Steyr/STAW/Wiking Linz/Gmunden hinterließ einen starken Eindruck und siegte klar. Ein Teil der Mannschaft nutzte die Regatta zum gemeinsamen Training für das im Rahmen der Linzer Klangwolke am 10. September stattfindenden Ersten Austrian Boatrace, in dem die Universitätsachter der JKU Linz und der Uni Wien in der Männer- und Frauenklasse gegeneinander antreten werden. Der siegreiche Renngemeinschaftsachter wird in ähnlicher Formation den Frauenachter der Uni Wien bilden. Nicht am Start waren die Gegnerinnen beim Austrian Boatrace, der JKU Wiking Linz-Achter. Dieser war zeitgleich in Leipzig sehr erfolgreich bei der Ruderbundesliga in Leipzig im Einsatz. Gegner für  die Uni Wien-Renngemeinschaft waren der Frauen-Achter des RV Wiking und von Donau Linz. Im Kampf um Platz zwei setzten sich die Wiking-Frauen klar durch.

Tolle Rennen gab es auch bei den Juniorinnen. Den Sieg trug die Rgm. Wiking Linz/Ister Linz davon. Die Mädchen konnte die Konkurrentinnen der Renngemeinschaft Ottensheim/Gmunden sowie das Boot des RC Wels klar bezwingen und mussten sich im Finale der Tagessieger dem „Uni Wien“-Achter nur knapp geschlagen geben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Masterklasse war mit drei Männerbooten besetzt. Da ließen die ehemaligen Rennruder des RV Wiking Linz nichts anbrennen. Sie konnten ihre Gegner, das Boot des Oberösterreichischen Landesruderverbands und das der Wiking-Kollegen „Good Old Boys 60+“ in allen Läufen klar in Schach halten. Auch im Finale der Klassensieger machten sie eine sehr gute Figur und lieferten den beiden Booten mit der um Jahre, ja Jahrzehnte jüngeren Besatzung einen tollen Kampf.

Bei der anschließenden After Race-Party, umrahmt von einem tollen Feuerwerk, kam auch der gesellige Aspekt nicht zu kurz. Der perfekte Sommerabend bot den geeigneten Rahmen, noch lange gemütlich und in bester Stimmung zusammen zu bleiben.

Das Resümee des Veranstaltungsleiters Peter Bruckmüller vom RV Wiking Linz: „Ein toller Event mit fast 130 Aktiven und ca. ebenso vielen Schlachtenbummlern, auch wenn das Starterfeld diesmal etwas kleiner war, weil viele Athletinnen und Athleten bei großen internationalen Veranstaltungen wie der nichtolympische WM in Rotterdam und der Deutschen Ruderbundesliga waren. Großer Danke gilt dem tollen Organisations- und Helferteam!“